Geboren wurde Rainer Bartesch im oberbayrischen Haslach. Der deutsche Hornist, Alphornspieler und Filmkomponist hat nicht nur das Instrumentalfach Horn studiert, er legte auch die Prüfung für das Gymnasiallehramt ab. Ausserdem studierte er „Komposition für Film und Fernsehen” an der Münchner Musikhochschule, an der er fünf Jahre lang auch als Dozent tätig war.
Als Hornist war der Ausnahmemusiker bei verschiedenen Orchestern angestellt, unter anderem an der Dresdner Semperoper, und spielte 25 Filmmusiken mit unterschiedlichen Ensembles ein. Rainer Bartesch vertonte über 75 Filme und komponierte auch Musiktheaterwerke.

Viele Kompositionsauszeichnungen hat der Wahl-Münchner schon erhalten, unter anderem gewann er 2007 mit seinem „Magnificat in modo moventium picturarum” den 1. Preis beim Paradisi-Gloria-Kompositionswettbewerb des Bayerischen Rundfunks für Neue Sakrale Musik.
2009 errang er beim internationalen Kompositionswettbewerb der Pyromusikale – einem Wettbewerb für orchestrale Feuerwerksmusik – den zweiten Platz und den Publikumspreis. Die Uraufführung fand in Berlin auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof vor ca. 100.000 Zuschauern statt.

Im November 2010 erhielt Rainer Bartesch im Rahmen des Fernsehfilm-Festivals in Baden-Baden den renommierten und hoch dotierten Rolf-Hans-Müller Preis für Filmmusik.
Außerdem schrieb er die orchestrale Musik für den Dokumentarfilm „Plug and Pray” von Jens Schanze, der 2011 mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet wurde.

Das kompositorische Schaffen von Rainer Bartesch zeichnet eine große stilistische Bandbreite aus. Sie reicht von traditioneller, klassischer Musik bis hin zu neuen, experimentellen (Raum-)Klangkonzepten, von Pop- bis Beatmusic, von Musik mit Bezügen zum lateinamerikanischen, arabischen, persischen oder indischen Kulturkreis, bis zu den verschiedensten Spielarten des Jazz.

Rainer Bartesch, ein ganz außergewöhnlicher Musiker: für seine Filmmusik hat er besondere und eigentümliche Instrumente ausgesucht und fast alle auch selbst eingespielt, unter anderem Zither, Hackbretter, Glasharfen, Flügelhörner, Alpenhörner, Euphonien und viele andere Instrumente.

Wir danken Rainer Bartesch für seine Unterstützung und wünschen ihm von Herzen alles Gute auf seinem weiteren musikalischen Weg.

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